…um die Liebe zu seinem Besitzer auszudrücken?
Nein!
…aus Dankbarkeit? Nein!
…um dem Menschen als seinem "Alphawolf" Respekt zu erweisen?
Nein!
Ob ein Hund aber auf Signale zuverlässig reagiert oder nicht,
ist nur eine Frage von gutem und systematischem Training.
Hunde lernen aus zwei Gründen:
Entweder um etwas Angenehmes zu bekommen oder Unannehmlichkeiten zu
vermeiden.
Ich habe mich für die 1. Möglichkeit entschieden, weil positive
Verstärkung nicht nur tierfreundlicher und artgerechter ist als eine
Ausbildung über Strafreize, sondern sich auch immer wieder als
besonders effektiv erweist.
Mein Ziel ist nicht nur der gehorsame, sondern auch der freudige,
konzentrierte und motivierte Hund sowie eine vertrauensvolle
Beziehung zwischen Hund und Mensch.
Ich lasse mich von wissenschaftlichen Erkenntnissen zum
Lernverhalten von Tieren leiten. Denn die Hundeausbildung sollte
nicht an wissenschaftlichen Erkenntnissen über Sozial- und
Lernverhalten von Hunden vorbeigehen.
Die
Begründung "Das haben wir doch schon immer so gemacht..." darf keine
Rechtfertigung für die Anwendung von veralteten und zum Teil mehr
als fragwürdigen Methoden in Hundeerziehung und -ausbildung sein.
Mein Ziel ist es, den Hundehalter so zu schulen, dass er seinen Hund
versteht und, noch wichtiger, sich ihm verständlich machen kann.
Der
Umgang mit dem Hund wird so zum partnerschaftlichen
"Kommunikationsspiel". Hundeausbildung soll meiner Meinung nach
nicht nur effektiv sein, sondern auch Mensch und Hund Spaß machen.
